„and I’m singing yeah yeah…“
heißt die zweite Longplayproduktion des Hamburger Musikers Gary Krosnoff, die am 25. Mai 2007 bei ferryhouse productions erscheint (Vertrieb: Warner Music Group Germany).
Die scheinbare Leichtigkeit des Albumtitels täuscht: hinter den dreizehn selbstbewussten Songs verbirgt sich ein langer Weg, den der 32jährige Hamburger musikalisch und persönlich zurückgelegt hat.
Mit 13 gründete Gary Krosnoff seine erste Coverband, zunächst als Drummer, bevor er im Alter von 16 Jahren erstmalig als Sänger und Gitarrist mit eigenen Songs in Erscheinung trat.
Seitdem steht für ihn die Musik im Mittelpunkt. Dabei war es Gary von Anfang an wichtig, die eigene musikalische Identität nicht einem vermeintlich schnellen Erfolg zu opfern. Er nahm sich die Zeit, eigene Erfahrungen zu machen und lernte, diese in authentische Rockmusik umzusetzen.
„Wenn du Texte schreiben willst, die über ‚boy - meets - girl - im - viervierteltakt’ hinausgehen sollen, geht es einzig und allein darum, glaubwürdig zu sein. Das Publikum muss es dir abnehmen können. Der Weg dahin steht in keinem Handbuch und kein Produzent der Welt kann Dir das beibringen, du musst dort selber ankommen.“, sagt Gary Krosnoff über KROSNOFF.
„Ankommen“ - musikalisch und persönlich – treffender könnte eine Beschreibung für sein neues Album ‚and I’m singing yeah yeah…’ nicht sein.
Der in Hannover geborene Gary Krosnoff hat das Musikbusiness aus verschiedenen Perspektiven kennen gelernt. Als Gesangscoach unterrichtete er eine Vielzahl von Talenten und angehenden Profimusikern und absolvierte unzählige Studiojobs, bei denen er das Mikrofon des Öfteren auch mit Sarah Connor teilte – beide waren als Studiosänger für dasselbe Produzententeam in Hannover tätig.
1999 zog es ihn nach Hamburg, wo er erneut als Gesangscoach unterrichtete und parallel eigene Musikprojekte entwickelte, unter anderem mit dem ehemaligen Sisters of Mercy-Gitarristen Andreas Bruhn. Kurze Zeit später gründete er eine Agentur zur Vermittlung von Musikern für internationale Top-Stars, woraus sich ein enger Kontakt zu Vanessa Amorosi entwickelte.
Wieder war es der Anfang einer neuen Erfahrung: während eines mehrwöchigen Aufenthaltes im Outback schrieb er gemeinsam mit der Australierin Songs für ihre Projekte.
2003 veröffentlichte Gary Krosnoff sein erstes Album „XRock“ auf einem eigens dafür gegründeten Label, doch trotz guter Medienresonanzen blieb der kommerzielle Erfolg hinter den Erwartungen zurück.
Ein Umstand, den Gary als Chance nutzte. Gemeinsam mit seiner Band nahm er jede Möglichkeit wahr, live zu spielen, um den Charakter seiner Musik noch klarer zu definieren. „Wenn es heißt, das neue Bands erst in der eigenen Strasse spielen müssen, um sich zu etablieren, haben wir ganze Blocks hinter uns gelassen.“
Nach zahlreichen Club- und Festivalauftritten in der ganzen Republik, teilweise mit Stars wie Simply Red oder Fury in the Slaughterhouse, fiel schließlich die Entscheidung, neue Songs zu schreiben.
Das nun vorliegende Album, produziert von Franz Plasa und Christian Neander, unterstreicht die untrennbare Verbindung von künstlerischem Profil und persönlicher Erfahrung. Rockmusik, die energiegeladen, direkt und ehrlich klingt. Songs, die mitnehmen, wachrütteln oder einfach nur zum Zuhören verführen können.



